Weichspüler schaden Mikrofasern
Textilfachleute, Sporthändler und viele Konsumentinnen
und Konsumenten wissen es längst:
Weichspüler schaden Mikrofasern.
Was vielen nicht bewusst ist: sogenannte Feinwaschmittel enthalten Lanolin,
und Lanolin ist nichts anderes, als ein Weichspüler. Perfide ist, dass
viele Waschmittel-Hersteller auf ihren Etiketten Feinwaschmittel u.a.
für Kleidungsstücke aus Mikrofasern empfehlen.
Authentic Klein versieht seine Pflegeetiketten für Mikrofaser-Artikel
mit dem Vermerk „kein Weichspüler, kein Feinwaschmittel“. Beachten Sie
also, dass Sie für die Wäsche von Freizeitanzügen, Freizeithosen, Gilets
und Skibekleidung aus Mikrofaser-Geweben kein Feinwaschmittel und keinen
Weichspüler verwenden.
Gründe:
Weichspüler verstopfen die Poren der Mikrofaser-Gewebe
Sie nehmen dem Gewebe dadurch jegliche Funktion (Atmungsfähigkeit, Schutz
vor Nässe, Faserschutz)
Sie machen Schuss- und Kettfäden des Gewebes glitschig, so dass sie
schieben und die Nähte beim nächsten Tragen ausreissen können.
Ein evt. angebrachter Druck bleibt unter Umständen nicht mehr normal
haften.
Wasser- und schmutzabweisende Spezial-Ausrüstungen verlieren ihre Wirkung.
Bei hellen Farben kann es nach dem Waschen und bei nassem Aufhängen
zu Verdichtungen der Farbe kommen, d.h. dort, wo noch im Kleidungsstück
enthaltenes Wasser am Teil hinabläuft, können dunkle Streifen entstehen.
Bei durch Weichspüler verfärbten (streifigen) Teilen kann Abhilfe geschaffen
werden, indem das Kleidungsstück mit normalem Vollwaschmittel (ohne
Weichspüler!) nochmals gewaschen und voll geschleudert wird (aber besser
nicht im Tumbler, wegen der Gefahr des Ausreissens der Nähte). Damit
vor dem völligen Austrocknen kein Wasser mehr abrinnen kann, das Teil
zuerst in ein Frottiertuch einschlagen und danach sorgfältig trocken
föhnen. - Ein aufwändiges, aber erprobtes und effizientes Heilmittel!
Wenn die Ausrüstung einmal durch Weichspüler zerstört wurde, muss bei
jedem späteren Waschen so vorgegangen werden, damit sich nicht erneut
Farbstreifen bilden.